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... Für die Anschaffung und Ausbildung der neun Pferde und zehn Reiter machte der schwarz-grüne Senat ungefähr eine Million Euro locker. Die Reiterstaffel sollte das „subjektive Sicherheitsgefühl“ der Hamburger stärken. Die Philosophie: Während ein Streifenpolizist in der Menge untergeht, wäre ein Reiter hoch zu Ross von Weitem sichtbar. Ursprünglich war die Reiterstaffel bei den Verkehrsdirektionen angesiedelt worden, seit 2011 ist sie der Bereitschaftspolizei unterstellt. Der Einsatz von Pferden bei einer Großstadt-Polizei ist stets umstritten gewesen. Denn um die Pferde „einsatzfähig“ zu machen, muss laut Tierschutz-Experten ihr Wille gebrochen werden. Pferde sind Herdentiere und gehorchen einem Fluchtinstinkt. Um sie zum Beispiel bei Demonstrationen in der Menge galoppieren zu lassen, müsse dieser Instinkt abgeschaltet werden. Das kann wiederum dazu führen, dass der Gaul im Extremfall ausrastet und Menschen entgegen seinem Instinkt überrennt. ... In Städten sind Pferde schon deshalb ein untaugliches Mittel, weil die Tiere auf Asphalt oder Kopfsteinpflaster unsicher sind. Sie rutschen mit ihren Hufeisen leicht aus. ... --http://www.taz.de/!5090017/
Reposted byshallowjulianturnerylem235

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